Kreativ aus dem Kreatief

Gerade in der Kreativbranche – wie auch beim Schreiben von Büchern – ist Kreativität die Voraussetzung, um langfristig erfolgreich zu sein. Es wird erwartet, dass die Kreativität ständig und überall abgerufen werden kann. Aber Kreativität ist nun einmal eine Kopfsache. Wenn der allerdings mit zu viel anderem Kram vollgestopft ist und die Gedanken nur so brodeln, funktioniert einfach gar nichts.

Ich habe euch 5 Tipps zusammengefasst, wie ihr eure Gedanken beiseite schieben und eurer Kreativität freien Lauf lassen könnt.


Irgendwo ist immer ein Anfang

Manchmal fällt es uns unglaublich schwer, einen Anfang zu finden. Egal, was zu erledigen ist, setz dich in Ruhe hin und fang einfach an. Irgendwie, egal ob es erstmal belanglos ist oder es gleich der Entwurf wird. Kreativität braucht im ersten Moment kein großes Denken, sondern einfach nur Handeln.


Kleine Ziele setzen

Auch wenn wir unter Zeitdruck stehen, versuche ich nicht meine ganze Präsentation auf einen Schlag fertigzustellen. Qualität geht in diesem Fall meist vor Quantität – weniger ist oft mehr.

Kleinere Ziele sind schneller zu erreichen, motivieren mehr als sich gleich an das große Ziel zu klammern und sind effektiver, um kreativ zu bleiben. Durch diese Strategie bleibt das Zeitmanagement realistischer und man kommt besser voran.


Bewusst Abstand nehmen

Gerade für Kreativität ist der Schreibtisch die größte Hemmung. Wir assoziieren mit dem Schreibtisch konsequent Arbeit, Stress und Druck – das ist völlig normal. Wenn man kreativ sein will – oder auch sein muss – kann funktioniert das oft überall besser als am Schreibtisch. Wo könnt ihr am besten entspannen? Beim Laufen? Auf der Bank am See? Denn wir sind überall kreativ, wo wir es am wenigsten erwarten.


Kreativitätspausen einplanen

Wenn ihr bemerkt, dass nichts Produktives bei eurer Arbeit herauskommt oder euch die Decke auf den Kopf fällt, hilft wirklich nur eins: eine kleine Auszeit. Egal ob ein Kaffee, etwas Musik, eine kleine Gesangseinlage oder ein Spaziergang an die frische Luft – bringt Abstand zwischen euch und eure Arbeit. In den meisten Fällen kommt die Kreativität von ganz allein wieder zurück, wenn der Kopf wieder frei für neue Ideen ist.


Brainstorming mit anderen

Wie oft mir meine Familie oder meine Freunde schon den ultimativen Tipp gegeben haben (und es nebenbei noch nicht einmal merkten) kann ich gar nicht mehr zählen. Wenn man stundenlang über ein und derselben Sache hängt, wird man schnell „betriebsblind“ und sieht nur noch das Fehlerhafte: Wir sind nicht mehr objektiv genug, um uns auf das Wesentliche zu konzentrieren.


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