WHEN WE DREAM von Anne Pätzold

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Ich habe mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut: Endlich mal wieder eine komplett neue Reihe von einer neuen Autorin! Und dann auch noch mit einem so wunderschönen Cover – das kann ja gar nicht schief gehen, dachte ich mir.


Mehr Schein als Sein

Nun ja… das Buch habe ich vor ein paar Tagen beendet und seitdem überlegt, weil ich einfach nicht so begeistert war wie alle anderen und aus diesem Grund wirklich hin und hergerissen bin. Oft ist es ja so, dass man eine beendete Geschichte erst einmal sacken lassen muss, bevor man sie bewertet. Meistens komme ich auch schnell zu einem Entschluss, aber hier… irgendwie nicht.


Klappentext

Wenn sich der größte K-Pop-Star der Welt, in ein ganz normales Mädchen verliebt …

Die 19-jährige Ella lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer älteren Schwester in Chicago. Die Stadt ist ihr zu groß, zu laut, zu voll, und am liebsten würde sich Ella mit ihren Büchern und ihrem Zeichenblock in ihr Zimmer zurückziehen und die Außenwelt, so oft es geht, vergessen. Doch dann lernt sie Jae-yong kennen. Dass er ein Mitglied der bekanntesten K-Pop-Gruppe der Welt ist, weiß sie nicht. Was sie weiß, ist, dass der junge Mann mit den tiefbraunen Augen ihre Welt von einem Moment auf den anderen aus den Angeln hebt …


Zu hohe Erwartungen

Nehmt es mir bitte nicht übel, aber von außen sieht das Buch viel interessanter aus, als ich es im Nachhinein empfunden hab. Glaubt mir, wenn ich sage, dass ich mir lange den Kopf zerbrochen hab, wieso mich diese Story nicht ganz so sehr angesprochen hat, wie ich es mir gewünscht habe. Zuerst hab ich es auf den K-Pop geschoben, aber ganz ehrlich: Ich muss es ja nicht hören. Ob es dann thematisiert wird oder nicht, ist dann ja für mich völlig relativ. Wahrscheinlich bin ich einfach mit zu hohen Erwartungen an die Geschichte herangegangen, weil ich mich einfach so lange auf etwas Erfrischendes gefreut habe.

Versteht mich nicht falsch – ich mochte Ella als weibliche Protagonistin wirklich sehr, aber irgendwie fehlte mir komplett der Spannungsbogen in dieser Geschichte, gerade, weil der männliche Protagonist ja wirklich kaum bis wenig präsent war. Aus dem Grund war der Spannungsbogen für mich leider platt wie eine Flunder und ist nur zum Ende hin kurz mal aus dem Wasser gesprungen. Das fand ich wirklich schade, weil es mir insgesamt ein bisschen Spaß am Lesen genommen hat. Mir fehlt wahrscheinlich einfach die Nachvollziehbarkeit, wie solche Gefühle entstehen können, wenn man den Menschen bisher nur einmal gesehen hat. Ich hoffe allerdings, dass die Beziehung der beiden im zweiten Band ein wenig mehr konkretisiert wird und in den Fokus rückt.


Leichte Story für zwischendurch

Insgesamt beinhaltet When We Dream eine solide Storyline, die mich aber nicht wirklich gepackt hat. Ich setze stark auf den zweiten Teil der Trilogie und hoffe auf mehr Spannung – ein wenig Drama schadet dieser Story garantiert nicht.


Süße Geschichte, aber für mich viel zu wenig Spannung. Gerade bei einem Popstar habe ich mehr Drama erwartet – und ich stehe auf Drama in Büchern.

buecherschmuck

Bewertung
★★


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